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Fit für Herbst und Winter?

Fit für Herbst und Winter? Gesundheits-Check up Deines Pferdes!

Die Tage werden merklich kürzer, die Pferde sind bereits im anstrengenden Fellwechsel, der Herbst ist nah! Jetzt ist die Zeit um vorzubeugen damit das Pferd gut in den Herbst und durch den Winter kommt. Besonders anfällige oder alte Pferde, aber auch bisher gesundheitlich unauffällige Pferde benötigen eine gute Vorbereitung. Ich biete Dir einen Check Up Deines Pferdes an und berate Dich ganz individuell. Wir sehen uns mit Blick auf die Haltung, Fütterung und der etwaigen Probleme an was noch zu tun ist. Gemeinsam stellen wir einen Plan auf, das Immunsystem und die Verdauung zu stärken bzw. etwaige Mängel auszugleichen. Besonders für Ekzemer und andere Stoffwechsel kranke Pferde, ist der Winter wichtig um gut in das nächste Frühjahr zu starten. Auf Wunsch können weitere Leistungen (z.B. Laboruntersuchungen) hinzugebucht werden.

Für diese Leistung berechne ich einen Sonderpreis von 60€ inkl. Ergebnisbogen, Fahrtkosten je nach Anfahrtsaufwand. Bei 3 Teilnehmern in einem Stall entfällt die Anfahrtspauschale (Entfernung bis 50km). Termine nach Absprache, gerne per Messenger oder per Mail: thp.birgithencke@animalcurare.de

 

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Behandlungstour Raum Kiel

Behandlungstour Raum Kiel

Liebe Kieler! Am 02.7. ist eine Tour in Richtung Kiel und Umgebung geplant. Ich hätte da noch Behandlungs-Termine frei.
Ich biete eine ganzheitliche Einschätzung und Behandlung eures Pferde (zwischen 80€ – 120€) bei der die klassische Homöopathie ebenso wie Ernährungsberatung, Blutegeltherapie sowie die Behandlung mit Life Wave Pflastern zum Einsatz kommen.
Weiter Infos zum Behandlungsspektrum findet ihr auf meiner Seite http://www.animalcurare.de.

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Heuallergie beim Pferd

Ein Artikel für die Zeitschrift tierisch geheilt:

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Heuallergie beim Pferd

Spricht man landläufig beim Pferd von einer Heuallergie, ist damit meist eine Reaktion auf Heustaub in Form von Atemwegerkrankungen gemeint. Die Ursachen können Reizungen durch Staub oder Pollen, Milbenkot oder Schimmelpilze sein. Die dadurch hervorgerufene Atemwegerkrankung wird unter dem Begriff der chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD vom englischen chronic obstructiv pulmonary disease) geführt.

Vielfach wird vermutet, dass ein Pferd mit Heustauballergie keine Beschwerden zeigt, wenn es denn nur staubarm gehalten wird, leider ist dem nicht so.

Symptome und Ursachen

Die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) beim Pferd ist eine Erkrankung, die dem menschlichen Asthma ähnelt. Die reizenden Stoffe lösen eine allergische Reaktion aus, die zur Verengung der Luftwege führt und somit Husten auslöst. Im weiteren Verlauf zeigen sich Leistungsminderung, starke Atemgeräusche und Atemnot. Nicht selten werden diese Pferde dämpfig. Durch die ständige Verengung der Atemwege, entsteht eine Veränderung des Gewebes und ein Verlust der Flimmerhärchen.

Symptome einer Atemwegerkrankung können sein Nasenausfluss von klar bis weißlich oder gar gelblich, Atemgeräusche, verminderte Leistungsfähigkeit, erhöhte Atemfrequenz, Husten, besonders vor und während des Fressens beim Ausmisten oder in den ersten Minuten des Reitens.

Ist die Erkrankung weiter fortgeschritten, können plötzliche Anfälle von Atemnot auftreten. Anzeichen einer akuten Atemnot sind geblähte Nüstern, Schwitzen, erhöhter Puls sowie erhöhte Körpertemperatur. Dazu kommt die sichtbare Anstrengung beim „nach Luft schnappen“, die wir an der Bauchmuskulatur erkennen.

Doch nicht immer sind Allergie auslösende Stoffe der Grund für die Entstehung einer chronischen Bronchitis. Häufig sind es akute Infekte, die später in eine chronische Form übergehen. Hier ist leider der falsche Umgang mit akuten Infekten der Grund für die Entstehung. Jegliche Form von akuten Atemwegerkrankungen wird u. a. durch Heustaub verschlimmert. Ein Pferd mit einer akuten Bronchitis muss also unbedingt ebenfalls staubarm gehalten und gefüttert werden.

Schon kleine Infekte der Atemwege benötigen lange Zeit zum Ausheilen. Wird das Pferd nicht ausreichend therapiert oder zu früh belastet, kann die Krankheit verschleppt werden und so in eine chronische Form übergehen. Die chronische Form entsteht durch die erhöhte Sensibilität des Pferdes auf reizende Stoffe, die nun schnell zu Allergenen werden.

Fazit: Selbst bei harmlosen Infekten konsequente Minimierung von Heu- oder Umgebungsstaub.

Nicht optimal ist häufig die Winterfütterung. Dies ist erfahrungsgemäß die Zeit, in der die häufigsten Beschwerden sichtbar werden. Schlechte Heuqualität, wenig Frischluft, staubige Ställe und wenig Bewegung sind in den Herbst-/ Wintermonaten dann die Auslöser. Ohne hier etwas zu verändern, kann keine Therapie stattfinden. Hier sollte Abhilfe durch eine Offenstallhaltung oder häufiger Freigang, staubarme Einstreu und kurzes Heuwässern geschaffen werden.

Neben der Optimierung von Haltung und Fütterung gilt es die Selbstheilungskräfte des Patienten zu aktivieren. Eine homöopathische Behandlung mit einem speziell auf den Patienten zutreffenden Arzneimittel bringt hier gute Erfolge. Kenntnisse in der Behandlung chronischer Krankheiten sind von großem Vorteil. Auch dauert eine solche Behandlung seine Zeit.

In der TCM finden sich ebenfalls gute Ansätze, steht hier doch die Lunge für Trauer, die darauf hinweisen, dass seelische Ursachen und Stress großen Einfluss auf die Entwicklung und Heilung der Krankheit haben. Besonders der Herbst mit seiner Kälte und dem Wind stehen nach der 5-Elemente-Lehre im Zeichen Metall, das Zeichen, dem auch die Lunge zugeordnet ist.

Besonderer Fokus gilt auch der Fütterung. Zu einer bedarfsgerechten Ernährung gehört auch eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen. Ebenso muss auf Allergene im Pferdefutter geachtet werden. Allergene können u. a. mittels Blutanalyse ermittelt werden.

Auch die Bioresonanz bietet Hinweise auf Unverträglichkeiten. Leider verstecken sich in vielen Kräutermüslis oder Mischungen Allergene, die zwar gut gemeint sind und im Akutfall vielleicht auch angebracht sind, hier aber leider den Zustand noch verschlechtern. Wie jede chronische Krankheit muss die Heuallergie ganzheitlich betrachtet werden, nur so kann eine Therapie erfolgreich sein.

Birgit Hencke,

Tierhomöopathin

 

tierischgeheilt 5/2013

 

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Buchtipp

Eine nicht ganz leichte Kost – ‚Die Gesetzmäßigkeiten der Miasmen‘ von Dr. Prafull Vijayakar. Die Mathematik der menschlichen Immunabwehr auf Krankheiten. Vielleicht hat der eine odere andere den Begriff  Miasma in Zusammenhang mit der Homöopathie schon gehört oder gelesen. In seinem Buch beschreibt Dr. Vijayakar dass die Zellabwehr lediglich über drei verschiedene Verteidigungsmuster verfügt, die strukturell den Grundmustern der drei Miasmen Psora, Sykose und Syphilis entsprechen. Anschließend werden die drei Miasmen klassifiziert und sein eindrucksvoll beschrieben. Wer schon eine Idee von der klassischen Homöopathie besitzt und die Grundlagen kennengelernt hat wird in diesem Buch eine interessante Ergänzung und Ausführung finden.

Der Herausgeber schreibt:

Der Autor Dr. Prafull Vijayakar praktiziert seit 25 Jahren in Mumbai-City Klassische Homöopathie. Er ist ein ehrenamtlich arbeitender Mediziner am Staatl. Homöopathischen Hospital in Iria, Mumbai, und sehr engagiert tätig am Institute of Homeopathic Physicians. Dies ist eine nationale Organisation und Dr. Vijayakar leitet diese Organisation als Präsident in der Region Mumbai.

Durch seine Hingabe und seine unermüdlichen Bemühungen konnte die Vereinigung bemerkenswert gute und konstruktive Arbeit auf dem Feld der Homöopathie leisten. Seine Seminare sind nicht nur in Indien, sondern auch in vielen Teilen der Welt sehr erfolgreich. Seine Überzeugung, dass die Homöopathie auf unveränderlichen Gesetzen der Natur und Wissenschaft beruht, fand viel Aufmerksamkeit. Die daraus resultierende Theorie der vorhersehbaren Krankheits- und Heilungs-Verläufe auf der Grundlage der Genetik und der Miasmen schafft eine Versachlichung auf einem Gebiet, das bei vielen Medizinern und auch Homöopathen noch immer einen mystischen Anstrich hat. Dies ist ein Grund, warum sich die Kluft zwischen moderner Medizin und Klassischer Homöopathie vertieft hat.

Es ist das Bestreben von Dr. Prafull Vijayakar hier Brücken zu bauen, um über die moderne Wissenschaft und Genetik der Homöopathie den Platz in der Medizin einzuräumen, der ihr gebührt, und den Kollegen durch mehr Erfolg in ihrer täglichen Praxis auch mehr Anerkennung zu verschaffen. Seine Bücher sind auch als Diskussions-Grundlagen für eine weitere Vertiefung und Bestätigung seiner Thesen gedacht.