Jeder Mensch kennt ihn, den Honig. Er ist ein weltweit verbreitetes Lebensmittel und eines der ältesten überhaupt. Honig wurde schon in der Steinzeit als Süßungsmittel und in der Antike als Wundheilmittel eingesetzt. Der Buddhismus nutzte den Honig als Beruhigungsmittel. Dass Honig beruhigende und heilende Wirkung besitzt, wurde in moderner Zeit noch einmal nachgewiesen. Heute setzt die Naturheilkunde den Honig als Alternativmedizin ein.
Was ist am Honig denn so wertvoll und was macht ihn besser als unseren Zucker?
Honig besteht neben Frucht – und Traubenzucker aus etwa 200 anderen wertvollen Bausteinen, wie zum Beispiel aus den Vitaminen B2, B6, C, Niacin; aus den Mineralstoffen Ca, Mg, Cl, Ka, Na; aus ca. 20 Aminosäuren und etwa 5 verschiedenen Spurenelementen.
Die Inhaltsstoffe des Honigs können bewirken, dass krankheitsauslösenden Bakterien das Wasser entzogen wird, sie so austrocknen und schließlich absterben. Zusätzlich kommt es zur Bildung eines leichten Antibiotikums. Diese antibiotische Eigenschaft nutzt man zur vorbeugenden Therapie gegen Infekte und Erkrankungen der oberen Atemwege. Honig sollte aber wegen der besseren Wirksamkeit zusammen mit anderen stärker wirkenden antibiotischen Nahrungsmitteln kombiniert werden, wie Zwiebel, Meerrettich, Knoblauch, Rettich.
Ein guter Hustensirup:- 3 geschnittene Zwiebeln mit Honig bedecken und über Nacht ruhen lassen
- diesen Sirup dem Hustentee oder heißer Milch beigeben .
Gegen Bronchitis: – täglich 1-3 Esslöffel geriebenen Meerettich mit Naturhonig einnehmen.
Honig ist aber auch ein Mittel, welches die Wundheilung fördert. Die wasserbindende Eigenschaft des Honigs verhindert, dass der Verband auf einer Wunde kleben bleibt. Aber nicht jeder Honig eignet sich hier. Die Medizin verwendet behandelten Honig, in dem eventuelle Verunreinigungen beseitigt worden sind. . Anm: An Honig sollte man denken wenn sich jetzt zur nassen Jahreszeit eine Mauke einschleicht.
Die in diesem Naturprodukt enthaltenen ätherischen Öle haben leicht stimulierende Wirkung auf unser Nervensystem. Kräutertees sollte man nur mit Honig süßen, um die leicht flüchtigen ätherischen Substanzen des Tees zu binden.
Zahlreiche Biostoffe und Fermente des süßen Stoffes helfen bei der besseren Verdauung des Zuckers im Honig und fördern die Verdauung auch allgemein. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass Honig sehr kalorienreich ist und durch den Zuckeranteil die Bildung von Karies begünstigt wird.
Es ist, wie wir es kennen: die Menge entscheidet, ob Honig gut oder schlecht für unsere Gesundheit ist. Für unsere Tiere gilt natürlich das gleiche. Aber etwas Fenchelhonig über das Futter (Pferd) oder mit Honig gesüßter Kräutertee unterstützen die Atemwege .